KursleiterInnen

Die Geschwister Schönbächler (Agatha und Monika) kommen aus einer sehr musikalischen Bauernfamilie am Sihlsee im Kanton Schwyz. Die meisten Familienmitglieder spielen mehrere Instrumente und Hausmusik ist eine tief verwurzelte Familientradition. Ihr Stil des Naturgesangs und der des Jodelns ist eng mit dem des benachbarten Muotathal mit seinen Jützli verwandt.
Die Geschwister Schönbächler pflegen einerseits sorgfältig eine überlieferte Tradition und öffnen sich andererseits aber auch für experimentelle Begegnungen. Beachtlich sind in diesem Zusammenhang besonders die in der Kölner Philharmonie mit der WDR Big Band unter der Leitung von George Gruntz aufgenommenen, von Gruntz arrangierten Muotathaler Jützli. Es gibt leider auch in der Schweiz nur noch ganz wenige Naturstimmen, die weder den ästhetischen Dogmatisierungs- und Regulierungsversuchen des Eidgenössischen Jodelverbandes, noch der Versuchung touristisch kommerzieller Postkarten und vereinheitlichter Musikantenstadel-Romantik nachgegeben haben. S’Heuis sind eine erfreuliche Ausnahme.

Singen und Musizieren gehören seit der Kindheit zum Wertvollsten im Leben von Peter Künzi. Er ist dankbar, immer wieder mit Menschen in Klänge und Lieder aus aller Welt eintauchen zu dürfen.
1963 geboren, machte Peter Künzi die Ausbildung zum Primarlehrer und arbeitet 16 Jahre in dieser Funktion in Schangnau. Berufsbegleitend studierte er "Schulmusik" an der Universität und Konservatorium in Bern. Seit 2001 ist er Schulmusiker an der Sekundarschule In Uetendorf und gibt Kurse und Workshops im Bereich "Offenes Singen" (auch in der lehrerInnenfortbildung). Peter Künzi ist Leiter von Chören (versch. Stilrichtungen) und Chorprojekten. Zudem ist er Juror im eidg. Jodlerverband und komponiert und arrangiert Jodel- und andere Chorlieder.

Seit 1987 führt Werner zusammen mit seiner Frau Jolanda die Weissküferei mit zwei Teilzeitangestellten in der Werkstatt. Ihre drei Kinder sind mit dem Holzhandwerk und ihren Traditionen aufgewachsen. Werner singt schon seit Jahren im Jodlerklub Männertreu Nesslau und Jolanda ist seit Jahren aktiv in der Trachtentanzgruppe. Werner's Leidenschaft sind die Pferde und er ist oft mit ihnen unterwegs.
Im Jahr 1997 haben sie in Generationennachfolge den Landwirtschaftsbetrieb im
Riet übernommen. Diesen führen sie als Bio-Mutterkuhhaltungsbetrieb mit einer
gepachteten Alp.
Quelle: http://www.weisskueferei-stauffacher.ch/index.html (30.06.2012)

Nach verschiedenen Ausbildungen und Berufsstationen (Laborant, Agronom, Heimleiter, Instrumentenbauer) befasst er sich seit einigen Jahren mit Naturklängen und Obertönen. Seine Arbeiten sind inspiriert durch verschiedene mehrjährige Auslandaufenthalte in Afrika und Asien. Speziell geprägt hat ihn Bhutan, das kleine Königreich im Himalaya und das Toggenburg, seine Wahlheimat. Beide Gegenden sind reich an Klängen in der Natur und im kulturellen Leben.
Er ist Mitglied des Verbandes KLANGTHERAPEUTEN SCHWEIZ und Kursleiter für Klangwelt Toggenburg, bei Schule und Weiterbildung Schweiz, an der Sommerakademie Rheinau und an den Kurszentren Ballenberg und Rüttihubelbad.
Kurse:
- Kurs Nr. 340 | Der geheimnisvolle Code | Heinz Bürgin
- Kurs Nr. 334 | Nada Brahma | Peter Roth, Heinz Bürgin, Ferdi Rauber
- Kurs Nr. 318 | Polychord Baukurs | Heinz Bürgin
- Kurs Nr. 308 | Nada Brahma | Peter Roth, Heinz Bürgin, Ferdi Rauber
- Kurs Nr. 241 | Klang- und Landart | Heinz Bürgin
- Kurs Nr. 238 | Nada Brahma | Peter Roth, Heinz Bürgin, Ferdi Rauber
- Kurs Nr. 227 | Monochord - Polychord - Spielkurs
- Kurs Nr. 219 | Monochord-Polychord Baukurs | Heinz Bürgin
- Kurs Nr. 205 | Nada Brahma | Peter Roth, Heinz Bürgin, Ferdi Rauber
- Water-Soundscape – ein Multimediaprojekt

Jodler
Hansruedi Ammann, Jahrgang 41, ist ein Bauer und Älpler mit Leib und
Seele. Das gelebte Toggenburger Brauchtum mit Alpfahrt, Viehschau und
die damit verbundene Musik faszinieren ihn seit Kindheit an. Während den
Sommermonaten weilt er mit seinem Vieh auf der Alp Selun. Er ist ein
begeisterter Musiker und spielt Handorgel. Seit vielen Jahren singt er
als Vorjodler des Jodelclubs Säntisgruess, Unterwasser und freut sich,
diese Kultur und die damit verbundene Lebenslust den interessierten
Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer von KlangWelt Toggenburg
weiterzugeben.
Kurse:
- Kurs Nr. 352 | Zaure und Gradhäbe - 3 Tage | Peter Roth, Anita Windlin, Annelies Huser, Hansruedi Ammann
- Kurs Nr. 336 | Zaure und Gradhäbe 2 Tage | Hans-Jakob Scherrer, Anita Windlin, Hansruedi Ammann
- Kurs Nr. 313 | Zaure und Gradhäbe - 3 Tage | Hans-Jakob Scherrer, Peter Roth, Anita Windlin, Hansruedi Ammann
- Kurs Nr. 301 | Zaure und Gradhäbe - Naturjodelkurs (3 Tageskurs) | Hans-Jakob Scherrer, Peter Roth, Anita Windlin, Hansruedi Ammann
- Kurs Nr. 253 | Zaure und Gradhäbe - Naturjodelkurs (3Tageskurs) | Hans-Jakob Scherrer, Peter Roth, Anita Windlin, Hansruedi Ammann
- Kurs Nr. 251 | Zaure und Gradhäbe - Naturjodelkurs (2 Tageskurs) | Anita Windlin, Annelies Huser, Hans-Jakob Scherrer, Hansruedi Ammann
- Kurs Nr. 212 | Naturjodelkurs - Zaure und Gradhäbe (2 Tageskurs) | Hans-Jakob Scherrer, Anita Windlin, Annelies Huser, Hansruedi Ammann
- Kurs Nr. 200 | Naturjodelkurs I - Zaure und Gradhäbe | Peter Roth, Annelies Huser, Hans-Jakob Scherrer, Hansruedi Ammann

Verena-Barbara Gohl, geboren 1959, Mutter dreier Töchter ist langjährige Sängerin und Gesangslehrerin

Der einheimisch Roland Bischof hat in seinem Leben bereits viele Berufe ausgeübt. So war er Knecht, Milchkontrolleur, Pöstler, Zimmermann, Bauer und Skilehrer. Er ist Vater von vier Kindern und Grossvater von zwei Enkeln.
Seine Leidenschaft gehört der Alp und der Viehzucht. Auf der Alp ist er daheim und von da hört man auch seinen Betruf.

Christof Linhuber wurde
1964 am Chiemsee in Bayern geboren. Bis 1984, ein halbes Leben auf Bühnen und
in Wirtschaften und Hoagarten (der volksmusikalische Vorläufer von
Jam-Sessions) mit Zither, Gitarre und Akkordeon verbracht. Ausbildung im
Metallhandwerk.
1988 Musiktherapiestudium in Heidelberg, seither tätig als Musiktherapeut;
Instrumentenbau- und Entwicklung (mit internationaler Auszeichnung),
Instrumentenbauseminare, Klangperformances mit eigenen Klangobjekten, Gongs und
anderen außergewöhnlichen Klangkörpern; eingehende Auseinandersetzung mit Klang
und seinen Wirkungen auf unser Bewußtsein.
Seit 1996
Weiterbildung zum „Klang- Trance- Körpertherapeuten" bei Dr. med Wolfgang
Strobel Würzburg;
1996, 1. Preis im Internationalen Instrumentenbau Wettbewerb Hamburg
(Brummbass).
Seit 1998 als Musiktherapeut tätig in einem psychiatrischen Krankenhaus.
Konzerte, Performances mit unterschiedlichsten Kunst- Stilrichtungen und
Künstlern unterschiedlicher Kulturen.
Seit 2005 Konzerte, Ausbildungsangebote sowie klangtherapeutische Tätigkeiten
in USA.
Quelle: http://www.klangkoerper.de/philo-bio.html (30.06.2012)

Anton Bruhin
1949 geboren in Lachen SZ und aufgewachsen in Schübelbach SZ
1965 Kunstgewerbeschule Zürich Vorkurs
1966 Kunstgewerbeschule Zürich Form & Farbe
ab 1968 freischaffend: Zeichnungen, Texte, Musik
ab 1980 Malerei, Wohnsitz in Zürich
Arbeitsaufenthalte in Düsseldorf, Carona, Paris, New York, Schwyz, Kapolcs (Ungarn).
Maultrommel-Reisen nach Sardinien, Deutschland, Österreich, Ungarn, Jakutien, Japan. In den 90er-Jahren waren Maultrommeln und deutsche Palindrome Bruhins Hauptbeschäftigung, seit 2000 kam die Malerei wieder dazu.
Zahlreiche Ausstellungen, Konzerte und Lesungen im In- und Ausland.

Sandro Friedrich begann seine Ausbildung mit alter Musik. Seit über 30 Jahren beschäftigt er sich mit Flöten und Volksmusik der verschiedensten Kulturen. Sein Instrumentarium ist inzwischen auf über 200 verschiedene Blasinstrumente aus aller Welt angewachsen.
Stilistisch bewegt er sich im ganzen Spektrum von Filmmusik und Worldmusic bis Folk, Rock und Pop.
Als Studiomusiker hat er CD-Aufnahmen mit namhaften Künstlern wie Andreas Vollenweider oder Tina Turner vorzuweisen. Aufnahmen für zahlreiche Filme und CDs entstanden mit Komponisten wie Howard Shore, Shigeru Umebayashi, Steve McLaughlin und vielen anderen.
Er ist auch live in verschiedenen Bands zu hören, so z.B. in Andreas Vollenweiders 2011 Tour Band und in Eberhard Schoener's "Walpurgiszauber" Ensemble. Er hat als Solist mit Orchester verschiedene Filmmusik-Projekte live aufgeführt, so z.B. die internationale Premiere von Howard Shores "Lord of the Rings Symphony" mit dem 21st Century Orchestra unter der Leitung von Ludwig Wicki und viele Konzerte mit Shigeru Umebayashi unter der Leitung von Dirk Brossé an verschiedensten internationalen Film Festivals.
Als Musiker und Komponist zeichnen ihn vor allem seine Fähigkeit, verschiedenste musikalische Atmosphären gekonnt, flexibel und emotional umzusetzen, seine originelle Melodik und seine starken Grooves aus. Sein technisches Know-How ermöglicht es ausserdem, Aufnahmejobs problemlos und schnell über das Internet abzuwickeln.
![LangianniJeanEtienne[1]](system/html/LangianniJeanEtienne[1]-f5ee10f0.jpg)
Korsischer Sänger und Musiker, ständiges Mitglied des Ensembles TAVAGNA seit 1981 und des Ensembles ORGANUM seit 1993. Es sind über 30 Alben entstanden.
Seine künstlerischen Aktivitäten beinhalten auch mehrstimmige Werke, die in der Auseinandersetzung mit alter und zeitgenössischer Musik entstanden sind:
- STELLA MATUTINA (mehrstimmige Messe und Gesänge über die Jungfrau)
- MESSA PER I TEMPI NOVI mit dem Ensemble Tavagna 1999/2008
2007 gründete J.E.Langianni das Ensemble SERAPHICA und kreierte sein erstes Album 2011 mit LA MESSE DE SAINT JEAN (mehrstimmige Gesänge). Er erteilt regelmässig Gesangskurse und Kurse über die korsische Polyphonie auf der Insel und im Ausland mit SERAPHICA und le CIRMA (Centre Itinérant de Recherges sur les Musiques Anciennes), dem Centre d`Art Polyphonique de Sartène, Village Harmony (USA) und der Association Polyphonies corses.

Alphornspieler und Hobby-Sänger
Rudolf E. Brülisauer ist begeisterter Tenor-Sänger, dies seit
Jahrzehnten in verschiedensten Chören mit einem breiten Repertoire
(Klassisch, Kirchenmusik, Jazz, Volkslieder) und öffentlichen Auftritten
in Kirchen, KKL Luzern usw. Seit nunmehr dreizehn Jahren ist er
passionierter Alphornspieler mit Auftritten an Festen im In- und Ausland
(New York, Tschechien, Schweden, Deutschland). In den letzten Jahren
hat er seine Begeisterung für das beliebte Volksinstrument in
Alphorn-Anfängerkursen erfolgreich an neue Freunde dieses ursprünglichen
Naturinstrumentes weitergegeben. Dies als Ausgleich zu seinen
vielseitigen Tätigkeiten als dipl. Supervisor, dipl.
Organisationsberater, Coach und dipl. Ausbildungsleiter.

Balthasar Streiff (Duo Stimmhorn und Hornroh, modern alphornquartet) ist ein Meister des Alphorns. Er schafft neue, avantgardistische Klangwelten jedoch ohne Abgrenzungsbedürfnis zum traditionellen Spiel.

Wie doch die Zeit vergeht ...
In unserem Zuhause wurde immer viel musiziert und gesungen und man versuchte sich schon im frühen Alter auf den lnstrumenten jedoch aber mit sehr massigem Durchhaltewillen. Es ist mir, als sei es erst gestern gewesen als ich mich durch einen Schwyzerorgelivortrag von einem Schulkollegen im Schulzimmer 1991 detinitiv für die Musik begeistern liess und auf Anhieb mit grossem Eifer die lnstrumente im Stegreif und Selbststudium unter Aufsicht des Vaters erlernte. Vorstellungen und Vorbilder hatte ich viele wobei die beiden Volksmusiklegenden Josias Jenny und Arthur Brügger einen ganz speziellen Status einnahmen. Seit diesem Tag, egal ob Schullager, Höcks, Militar, Beruf usw. ist die Musik immer treuer Begleiter im Leben und es ist schon, ein derart schönes Hobby seit Kindheit auszuüben, welches dem Seelenleben nur gut tut.
Die Zeit ist im Nu vergangen und man kann es manchmal kaum glauben, dass seither über 20 Jahre vergangen sind und doch wenn ich zurückblicke ist so Vieles passiert (Entstehung von neuen Stilen und Festanlassen, Publikumsschwund in Konzertlokalen, Natel, Facebook, Rauchverbot, usw.). Gewisse Sachen erfreuen einen andere wiederum stimmen einen nachdenklich, da in unserer stark von der Technik geprägten, veränderten und wohlhabenden Gesellschaft fast alles als selbstverstandlich gilt und die Wertschätzung von kleineren und gemütlichen Sachen oft zu kurz kommt. Manchmal packt einen auch etwas Wehmut wenn man sich alte Live-Aufnahmen anhört oder Originale von früheren Zeiten erzählen als viele von den oben erwähnten Sachen noch nicht in diesem Ausmass existierten. Wie auch immer, als Musiker muss man auch in bisschen Träumer sein und "Mir hends doch schöne gross und chli" heisst es doch in einem schönen Lied eines Musikantenoriginals.
von Simon Lüthi jun.

Tänzerin, Choreografin, Tanzpädagogin
Nach dem Ethnologiestudium in Zürich absolvierte Gabi Glinz die Ausbildung an der internationalen Tanz- und Theaterschule «Mudra-Afrique» in Dakar. In Senegal führte sie ethnologische Studien durch über Tänze und Rituale. Weiterbildung in New York in Physical Theatre, Skinner Releasing, Authentic Movement und Improvisation.
Seit 1986 ist sie als freischaffende Tänzerin und Choreografin tätig, kreiert Solos und Gruppenperformances. Viele Projekte sind interdisziplinär und entstehen in Zusammenarbeit mit MusikerInnen und Kunstschaffenden. Aufführungen in der Schweiz, in Frankreich, Deutschland, New York, Burkina Faso, in der Elfenbeinküste und in Mali.
Sie unterrichtet seit mehreren Jahren afrikanischen Tanz, Authentic Movement, Tanzimprovisation und Komposition, Rhythmus und Bewegung.
Siehe auch: www.glinz.ch





