website by ibrows.ch

Instrumente

 

Zwischen Alt St. Johann und Wildhaus stehen entlang eines schönen Panorama-Wanderweges 24 verschiedene Klangskulpturen. Der Weg  ist für Jung und Alt für eine einzigartige Klangerfahrung. Hier kann man hören, wie ein Baum Töne transportiert, wie Wasser klingt und welche Musik der Fels erzeugt. Die Klangstationen animieren zum Experimentieren und Spielen mit der eigenen Stimme, mit Geräuschen und Klängen.

 

» Klangweg-Prospekt

 

Klangweg-Erweiterung: geplante Instrumente (für Sommer 2013)

 

 

Aktuelle Instrumente auf dem Klangweg Toggenburg

 

1 Die Melodiegampfi (Lukas Rohner)

Auf der Melodiegampfi liegt ein Flussbett, auf dem die Melodien hin- und herfliessen können.

 

2 Die Flipperkästen (Berndt Vogel)

«Flippern» ist bei Jung und Alt beliebt. Dieser Flipperkasten sorgt für ein besonderes Spiel- und Klangvergnügen.

 

3 Das Gerausch (Philip Läng)

Lassen Sie die Unterlagsscheiben gemütlich runterschaukeln und veranstalten Sie eine Rauschsinfonie.

 

4 Die Baumrätsche (Marcel Zahner)

In besonders dunklen Nächten trommelt die Baumrätsche alle Pflanzen, Tiere und Waldgeister zusammen, um ihnen den Kreislauf der Natur zu erklären.

 

5 Der Zugspecht (Hamper von Niederhäusern)

Ein schlagzeugender Zugvogel hat sich für die nächsten Jahre auf einem der schönsten Bäume im Toggenburg niedergelassen.

 

6 Die Glockenbühne (René Düsel)

Eine grosse Viehherde lädt die Wanderer zu einer klangreichen und frohen Älplerchilbi ein.

 

7 Der Flötenzaun (Lukas Rohner)

Den zwölf chromatisch gestimmten Obertonflöten können besondere Reibtöne entlockt werden.

 

8 Die Klangmühle (Heinz Bürgin)

Die 160 Saiten der Klangmühle sind alle auf den gleichen Ton gestimmt und somit gleichzeitig Spiel- und Resonanzsaiten.

 

9 Der Schellenbaum

(Patrick Solér / Carmen Langenegger)

Die Früchte dieser besonderen Baumart ergeben frisch zubereitet einen feinen Alphornsalat.

 

10 Die Felsentöne (Ferdinand Rauber)

Die Löcher im Fels können als Blas-, Schlag- oder Resonanzinstrumente gespielt werden.

 

11 Das Heulvelo (Heinz Bürgin) 

Durch Treten wird die Heulröhre in eine kreisende Bewegung versetzt und wir erleben auf sportliche Weise die Obertonschritte.

 

12 Die Pendelglocken (Lukas Rohner)

Im Zusammenspiel mit den sich ständig verändernden, elliptischen Bewegungen des Pendels entsteht ein eigensinniges Melodiegeflecht.

 

13 Der Horchplatz (Peter Roth)

Auf dem Horchplatz wird die Landschaft in einen riesigen Konzertsaal verzaubert, in dem Tiere, Menschen, Pflanzen, Maschinen und das Wetter ein geheimnisvolles Orchester bilden.

 

14 Der Klangträmel (Christian Ammann)

Auf überraschende Weise wird hörbar, wie sich in Längsrichtung feinste Schwingungen durch einen dicken Baumstamm fortsetzen.

 

15 Die Saitenschellen (Hanspeter Breitler)

Ein ausserordentliches Saiteninstrument mit traditionellen Kuhschellen als Resonanzkörper erinnert an fernöstliche Klänge.

 

16 Der Klangschalenbaum (Ferdinand Rauber) 

Durch das in den Schalen gefasste Wasser können die Klänge nicht nur gehört, sondern auch in Form von Wasserklangbildern gesehen werden.

 

17 Das Treibjagdhorn (Lukas Rohner)

Wo kommen meine Töne heraus, wer hört mein Dreinsingen oder -flüstern, wem kann ich warme Luft ins Ohr blasen?

 

18 Der Singstein (Arthur Schneiter)

Der Dolorit aus Südschweden hat auf beiden Seiten eingelassene Klangzungen, die durch Reibung ähnlich einem Weinglas in Schwingung versetzt werden können.

 

19 Die Klangkugel (F. Rauber / J. Schiess)

Klang ist so unterschiedlich wie die Materialien, die Stimmen und Sprachen der Menschen auf unserer Erdkugel.

 

20 Die Tonmühle (Jürg Schneider)

Im Innern der Tonräder entstehen feine Melodien wie das Schlagen von Kieselsteinen auf dem Grunde eines Flusses.

 

21 Dr loschtig Puurehag (Lukas Rohner)

Im obersten Toggenburg werden klingende Geländer gebaut, denen die Brückenkonstruktion als Resonanzboden dient.

 

22 Das Schaleglüüt (Therese Vögtlin)

Beim Talerschwingen der besonderen Art braucht es gutes Gleichgewicht, um die urtümlich rollenden Klänge zu erleben.

 

23 Die Brunnenstubete (Walter Hadorn)

Wie ein Mediziner die inneren Organe eines Patienten abhorcht, kann an den fünf Rohren das Rauschen der Lebensadern der Erde belauscht werden.

 

24 Klangburg (Ramon Weiss)

Bei einem Gang durch die Klangburg wird man in geheimnisvolle Welten entführt.

Unter dem Namen „KlangWelt Toggenburg“ werden seit 2003 Aktivitäten und Angebote zusammengefasst, welche die wichtigsten Formen der Musikkultur zwischen Säntis und Churfirsten in der Ostschweiz vermitteln: den Naturjodel, den Alpsegen, die Schellen als Elemente der Alpkultur und das Hackbrett als naturtöniges Saiteninstrument in der Tanzmusik. Kennzeichnend für diese einzigartige, in der einheimischen Bevölkerung stark verwurzelte Klangkultur sind die untemperierten Naturtöne, welche überraschende Verbindungen zu anderen Musikkulturen in Europa, Afrika und Asien herstellen. Gerade solche Brückenschläge zwischen lokaler und fremder Kultur, aber auch die Spannungsverhältnisse zwischen Tradition und Avantgarde, zwischen Spiritualität und Alltäglichkeit, zwischen freiem Experiment und strenger Form machen die Lebendigkeit von KlangWelt Toggenburg aus. KlangWelt Toggenburg bietet vielfältige Erlebnisse zum Thema Klang in Klangkursen, auf dem Klangweg, bei Klangfestivals und Konzerten, mit Klangwellness, in der Klangschmiede und in ein paar Jahren auch im Klanghaus am Schwendisee.